HAPPY BIRTHDAY YAKATHARINA.DE, Tipps und Tricks rund ums Thema: BLOGGEN

 

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Jetzt ist die Katze aus dem Sack- oder eher der Ballon aus dem Karton ? 😉

Heute vor genau zwei Jahren habe ich www.yakatharina.de gegründet und es hat sich so einiges getan und verändert! Ich bekomme immer mal Fragen, wie ich das mit dem Bloggen mache, wie ich angefangen habe, etc.

Ich dachte mir heute wäre doch ein passender Tag! Aber erstmal : ALLES GUTE ZUM ZWEITEN GEBURTSTAG!

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Angefangen habe ich im Januar 2013 als ich mein Iphone5 gekauft habe. Dann habe ich mir Instagram runtergeladen. Warum? Eigentlich peinlich.. Aber ich wollte gucken was mein Ex so tut 😀  Dann im April 2013 habe ich angefangen mein Essen und zu posten. Damals gab es vielleicht noch so 3 andere Food/Fitnessacoounts aus Deutschland. Irgendwie ist es dann ziemlich flott gewachsen. Im Dezember 2013 war ich dann bei 8000 Follower und habe ganz oft Fragen zum Thema „abnehmen“ doppelt und dreifach beantwortet. Dann kam meine Schwester mit der Idee „Mach doch einen Blog, dann musst du es nur einmal erzählen“.

Faulheit hat gesiegt und so entstand am 8.12.2013 dieser Blog

 

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Augen auf bei der Namenswahl – Warum eigentlich YAKATHARINA?

Eigentlich heiße ich ja Jana Katharina. Beim Zweitnamen ruft mich niemand, aber ich finde ihn schöner als Jana.

In den USA wurde dann aus Jana aber Jenna (Tschenna) und ich habe den Namen richtig gehasst! Nach einigen Monaten habe ich herausgefunden., dass wenn ich mich mit Y schreibe fast „Jana “ gerufen werde. Also irgendwie alles andere als ein kreativer Name.

Aber ich habe wirklich NIEMALS damit gerechnet, dass mein Name auf Instagram wichtig werden würde.

Also Tipp 1: Augen auf bei der Namenswahl. Denkt aber nicht krampfhaft darüber nach – irgendwann kommt schon die richtige Idee. Wenn ihr ein Blog mit der Absicht erstellt, dass es darum nur um ein bestimmtes Thema geht, ist es sinnvoll das mit in den Namen einzubinden.

Soll ich wirklich einen Blog machen? 

Zugegeben, in den letzten Jahren ist die Zahl der Blogger unglaublich gestiegen und es gibt sie wie Sand am Meer. Aber wenn du es wirklich willst: TU ES. Du musst Spaß am Schreiben haben, am Fotografieren, an der Liebe zum Detail, und an Kreativität sollte es dir nicht mangeln.

Wenn du aber den Blog erstellen willst, um Geld damit zu verdienen, kostenlose Samples zu bekommen, oder auf Events zu gehen: LASS ES! Das lohnt sich wirklich nicht. So viel Arbeit wie ich in meinen Blog stecke könnte mir niemand bezahlen.

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Ist „bloggen“ wirklich Arbeit?

Ja, es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Für Firmen ist man meist „nur“ ein Plattform, für die meisten anderen Blogger „Konkurrenz“ und für „Blog-Fremde“ verrückt. Ich habe unglaublich viel  Zeit in dieses Hobby gesteckt, manchmal habe ich es bereut, dass ich damit angefangen hat. Denn das Thema lässt einen niemals los. Man kann immer mehr schreiben, mehr machen, mehr arbeiten. Es ist niemals „fertig“. Ich habe ja mit meinem Blog während des Abiturs angefangen. Da hat es mir wirklich viel gegeben, war eine willkommene Abwechslung vom lernen und unter der Woche hatte ich auch wirklich noch Zeit (im Gegensatz zu jetzt). Aber trotzdem liebe ich es – zwar nicht jeden Tag, aber das muss ich ja auch nicht!

Grade wenn deine Followerzahl steigt, wird etwas von dir erwartet und man fängt an selbst etwas von sich zu erwarten.Bessere Bilder, bessere Texte, besser Ideen, …

Dann kommt es noch dazu, dass man anfängt mit Firmen zusammenzuarbeiten. Ich kann ehrlich sagen: ich habe noch nie Geld dafür bekommen. Vor ein paar Tagen habe ich jetzt zum ersten mal einer Kooperation mit Geld zugestimmt.

Geld verdienen mit dem Blog – Mache ich mich Selbstständig?

Ich glaube das ist eins der geheimsten Themen. Aber ja: es geht. Und anscheinend so gut, dass sich jetzt jeder 2. große Blogger selbstständig damit macht. Ich habe neulich erfahren (im Rahmen einer Kooperation), dass so 2-3€ auf 1000 Follower „normal“ wären. Das wären bei mir so 120€ PRO BILD auf Instagram. In den zwei Jahren bin ich aktuell bei 1100 Bildern. Jetzt stellt euch mal vor das wären alles bezahlte Werbebilder- dann wäre ich bei über 133 000 €! Und das wäre wie gesagt „nur“ ich mit den Bildern. Je mehr Follower – desto mehr Geld. Also ich schätze, davon kann man gut leben. Wie gesagt – ich tue es nicht. Im Vergleich zu Werbung ist das natürlich auch eine willkommene Plattform für Firmen. Du hast deine Zielgruppe, jemand der dir Bilder und Texte macht und dann auch mit 100€ mal eben 40 000 Leute erreichst. Als Vergleich : für eine Seite in einer großen Zeitschrift kann man locker über 20 000 € zahlen.

 

Ich würde mich damit NIE selbstständig machen. Ok- sag niemals Nie. Aber erstmal auf keinen Fall. Ich möchte ein abgeschlossenes Studium in der Tasche haben und auch erstmal einige Zeit als Architektin arbeiten- und dann in 7 Jahren oder so werde ich nochmal darüber nachdenken. Es sei denn mein Buch boomt jetzt so – dass es zum Bestseller wird. Dann studiere ich nur zu Ende und schreibe dann Weitere 😀

Das Internet ist auch einfach Unberechenbar. Früher war jeder bei SchülerVZ – heute gibt es das nicht mehr. Wer weiß, ob es Instagram in ein paar Jahren nicht genau so ergeht.

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Studium und Blog – geht das?

Eine Frage die ich mir in letzter Zeit wirklich oft stelle. Ich habe jede Woche ca. 6 mal 1 1/2 Stunden Vorlesung und dann ja noch mein Kernmodul was ungefähr jede Woche nochmal locker 90 Stunden einnimmt. Es gibt ganz klar Wochen, wo es stressiger ist und grade wenn ich da an letztes Semester zurück denke habe ich in diesem „nichts“ zu tun. Kidding- aber dieses Semester schaffe ich es auch mal 6 Stunden in meinem Bett zu schlafen und nicht auf Stühlen und Tischen.

Für Prüfungen lernen kann man beim Architekturstudium komplett vergessen. Das kannst du 2 Tage vor der Klausur machen und dann hoffen, dass es reicht. Ich bin ziemlich schnell, was Grundriss zeichnen etc. angeht, so bleibt für mich dann etwas mehr Zeit zum schreiben.

Dazu kommt ja nun aber auch seit Oktober das Kochbuch. Zwar ist es jetzt fertig geschrieben und gedruckt. Aber den Versand mache ich immer noch selbst und das frisst wirklich Zeit.

Und dann noch in der Woche in große Städte zu fahren und an Events teilnehmen- quasi unmöglich.Würde ich in Berlin wohnen, wäre das alles leichter – aber hey, was wäre schon ein leichtes Leben? 😉

Man muss Prioritäten setzten. Ich muss oft jemandem zum Kaffee trinken oder Abends weggehen absagen. Ich habe einfach keine Zeit. Oder oftmals bin ich auch wirklich so geschafft, dass ich gar nicht mehr laufen könnte- selbst wenn ich wollte.

Wenn man was anderes studiert, dann ist das mit dem Bloggen auch locker machbar. Aber wenn es jetzt sowas wie Architektur oder Medizin ist – wird es eng. Also besser vorher überlegen, ob du die Zeit hast und ob du bereit wärst, Opfer zu bringen.

Wer macht eigentlich die Bilder? 

Ein Blog lebt natürlich von Fotos. Alle Fotos auf denen ich nicht zusehen bin – mache ich selbst. Fotos von mir macht meist mein Freund oder meine Schwester. Aber die haben natürlich auch nicht immer Zeit und Lust. Wie das so richtige Fashionblogger machen, die jeden Tag Bilder von sich online stellen, weiß ich nicht.

Aber auch hier muss man sich jemanden suchen, der es auch kann und bei dem man mit den Endergebnissen halbwegs zufrieden ist.

IMG_5821Verändert man sich mit dem Bloggen?

Manche tun das bestimmt. Ich würde jetzt behaupten, dass ich ich durch meine Lebensumstände verändere und durch die sich mein Blog wiederum verändert hat.  Wie gesagt, angefangen habe ich in der 12. Klasse. Jetzt bin ich in meinem 2. Studienjahr. Klar verändert man sich da. Ich habe den Blog angefangen um vom Abnehmen und Essen zu erzählen. Heute versuche ich gegen das Wort „Diät“ zu kämpfen und schreibe, wonach mir ist. Fitness gibts nicht mehr – da hab ich einfach keine Zeit zu. Zeit zum Sport ist so schon knapp und dann auch noch Bilder davon machen? Oh weh!

Seit ich Architektur studiere interessiere ich mich aber noch mehr für Mode, Inneneinrichtung ,… vielleicht lasse ich euch dann auch mehr teilhaben – was sagt ihr?

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 Planst du Beiträge?

Nur große, die viel Vorbereitung brauchen – so wie dieser hier 🙂 Aber es wäre sicherlich sinnvoll, wenn man das Bloggen „Geschäftlicher“ gestalten möchte, sich da einen genauen Plan zu machen. Aber ich bleib beim Hobby und Persönlichen!

 

An dieser Stelle möchte ich EUCH jetzt noch einmal danken. Ja dir! Denn wenn du das nicht alles lesen würdest, dann bräuchte ich nicht schreiben. Vielen Dank für all eure Unterstützung und das positive Feedback. DANKE! Und wenn ihr Wünsche oder Anregung habt: hinterlasst mir doch ein Kommentar!

 

xx J.