Blogger Secret – Foodphotography TEIL 2

IMG_4954 Bevor es nun morgen Abend für mich mit der Uni nach Barcelona geht, wollte ich Euch nicht eine Woche auf den 2. Teil warten lassen. In Teil 1 habe ich ja die techn
Definitiv ein Thema, was mich am Anfang wahnsinnig gemacht hat. Ich wollte immer wissen wo XY ihre Bilder macht und wie. Nie eine Antwort bekommen/gefunden. Also habe ich mich da selbst ran gewagt.

Alles fing an mit einer weißen Decke, die habe ich bei meinen Eltern auf die Terrasse gelegt (ja, Mama hat sich immer gefreut … NICHT), einen Stuhl dahinter gestellt um die berühmte weiße Rückwand zu haben und dann mein Essen darauf platziert. Oft lag  ich dazu selber im Dreck, auch darüber hat sich Mama nicht gefreut. Oft wurde ich auch etwas belächelt, ich hab wirklich immer alles gegeben für ein gutes Bild. Auch im Schnee, dann wurde eben der schöne weg gemacht, eine Mülltüte hingelegt und dann die Decke darauf.

Man muss sagen: An Tageslicht kommt einfach kein anderes Licht ran, man sieht den Unterschied.

Als ich dann in meine eigene Wohnung gezogen bin, kam das Problem: kein Garten, keine Terrasse, kein Balkon … Keine Bilder?  So leicht gebe ich nicht auf. Ich hab mir die Sofabox gekauft und dann wurde immer mehr gebastelt. Erst war es meine weiße Kommode vor der weißen raufasische Grundausstattung beschrieben, heute geht es mal an die Kulisse.er Wand, dann der Schreibtisch mit einer Graupappe im Hintergrund.

Bis ich schließlich geschnallt habe: Bretter sind die Lösung! Ich hab angefangen mit einem Weißen Brett, einfach bei Obi für ca. 9€ gekauft. Das nutze ich heute noch, aber mittlerweile sieht es schon echt runtergekommen aus- es muss ja immer im Auto mitfahren wenn ich mal länger woanders bin 😀 .

Dann kam ich auf den Trip des schwarzen Unter-/Hintergrundes. Dazu habe ich mir einfach zwei schwarze MDF Platten gekauft, auch im Baumarkt. Schwarzes MDF ist etwas teurer als das normale, aber es geht 🙂 Da lege ich dann immer eine größere Platte drunter und die andere Stelle ich in den Hintergrund.

Das gute bei so Brettern: man kann sie abwaschen. bzw mit einem Lappen säubern, also kann man auch mal rote Beeren auf das weiße Brett legen(ging bei der Decke nicht, was nicht heißt dass ich es nicht trotzdem getan habe).

Dann habe ich ja jetzt seit neustem einen Wohnzimmertisch. Wie ewig ich schon nach so einer Holzstruktur als Untergrund suche – ich kann es nicht sagen, gefühlt schon immer! Meine Bücher wurden nämlich vorgestern auf dieser Palette geliefert. Dann bin ich wieder in den Baumarkt und habe daraus einen Tisch gebaut. der hat jetzt die perfekte Foto höhe. Sonst habe ich die Bretter immer auf den Boden gelegt und mich dazu, oder auf einen Stuhl und den dann seitlich am Fenster platziert.

Ich habe grade Bilder von einem Kürbis für einen anderen Post gemacht und dachte, ich kann Euch mein Setting ja daran ganz gut erklären.IMG_4957

Also – von Mitte- rechts kommt das Licht der Softbox. Wichtig: Das Licht muss auf einer Höhe mit dem Produkt sein, sonst gibt es unschöne Schatten. Bei Porzellan oder Glas muss man ein bisschen mehr aufpassen, dass sich die Lichtquelle nicht im essen spiegelt. Dann habe ich genau auf der gegenüber liegenden Seite den Reflektor. dazwischen steht das  Stativ mit der Kamera.

Dann versuche ich immer noch etwas mehr im Bild zu haben, damit es nicht so „nackt“ aussieht. In diesem Fall Blätter und Maronen.

 

Ich hab hier mal ein Bild  ohne und mit Reflektor, damit ihr den Unterschied der Belichtung sehen könnt. In diesem Fall find ich, dass der Schatten auf dem Kürbis sogar ganz nett ist, aber bei manchen Produkten möchte man einfach keinen Schatten haben. Vor allem wenn man auf weißem Unter-/Hintergrund fotografiert, ist das mit dem Schatten schon öfter mal ein Problem.

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Alle Produkte die ich verwende findet ihr im letzen Post 🙂 ich hoffe ich hab einige Fragen klären können, falls es noch welche gibt: stellt sie!

 

xx J.